Futterverweigerung bei Jungschlangen

In der Natur erbeuten Jungschlangen das, was ihnen gerade vor die Nase rennt oder kriecht. Mitunter gehen Jungtiere ohne einmal gefressen zu haben in die Winterruhe und dies ohne negative Konsequenzen auf ihre Gesundheit.
In der Heimtierhaltung gehen wir anders vor. Wir bieten den Jungtieren Nestjunge Mäuse an, im Wissen, dass dies nicht der natürlichen Lebeweisen der Schlange entspricht. Nun sind wir an dem Punkt, an dem wir das „in der Natur ist es au so“ Argument über Bord werfen müssen.
Gerade Neonaten verweigern gerne das Fressen. Wenn dies über längere Zeit geht und die Kleine merklich abmagert (Dreiecksform) ist Handlungsbedarf angesagt.

 

Grundlegende Fütterungstricks

Zunächst sollte das Jungtier mit der Maus in ein kleines Kistchen (Heimchenbox oder evtl noch etwas Kleineres mit Luftlöchern) über Nacht gelegt werden. Dies simuliert für das Tier eine Sicherheit, so dass es sich beruhigt und frisst. Dies sind sowieso die wichtigsten Parameter für eine Jungschlange: Ruhe und ein Gefühl der Sicherheit. Zusätzlich kann man in die Schädeldecke der Maus ritzen, damit ein bisschen Hirnflüssigkeit austritt. Dies ist besonders appetitfördernd. Hilft dies nicht, sollten der Jungschlange andere Futtertiere angeboten werden: verschiedene Nager Arten, Würmer, Fische, Schnecken, Insekten oder Streifen von Katzenfutter. So frass eine Jungschlange von mir eine Zeit lang sehr gerne Heimchen. Manche Neonaten akzeptieren auch ein Hühnereidotter als Ersatzfutter.
Hilft dies auch nicht, können dem Tier appetitanregende Vitamine verabreicht werden, beispielsweise Korvimin ZVT+REPTIL (eine Packung mit 50 Gramm kostet rund 40 CHF).
Auf keinen Fall darf der Schlange das Wassergefäss weggenommen werden. Die irrsinnige Idee, dass eine durstige Jungschlange in ein feuchtes Futtertier beisst, ist ethisch nicht vertretbar. Eine Dehydrierung ist für jede Schlange lebensgefährlich!

 

Zwangsfütterung

Eine Zwangsfütterung sollte nur im Notfall vorgenommen werden, denn sie bedeutet immer Stress für das Tier und den Halter. Bei einer Zwangsfütterung wird ein Futtertier in den Rachen des Fressverweigeres gestopft. Als Hilfsmittel gibt es die sogenannte Pinky Pump. Die Tiere können dabei lebensbedrohend verletzt werden. Deshalb muss eine Zwangsfütterung von einer Fachperson vorgenommen werden.
Bei mir bewährte sich die Zwangsfütterung mit einem Pulver. Das Carnivore Care (70 Gramm) kann über den Tierarzt bezogen werden und kostet rund 20 Franken. Dieses wird mit Wasser gemischt und durch eine Spritze verabreicht. Am besten sind hier zwei Menschen zu gegen: jemand, der die Schlange fixiert und einer, der die Pulvermischung verabreicht.

Zwangs

Zwangsfütterung eines Jungtieres mit der Pulvermischung von Carnivore Care. Wichtig ist, dass der Kopf der Schlange seitlich fixiert wird. Die Spritze wird vorsichtig bis kurz hinter den Gaumen geführt und dann langsam geleert. Am Schluss streicht man der Schlange mit einem Finger vom Hals bis zum Bauch entlang, damit wird der Transport der flüssigen Nahrung in den Magen begünstigt.

 

Bei sehr jungen Schlangen sollte das Pulver mit Hilfe eines kleinen Venenkatheters (auch beim Tierarzt erhältlich, grünmarkiert, kostet 4 Franken). Der Katheter darf aber nur kurze Zeit verwendet werden, da er die Speiseröhre mitunter reizen kann. Zu Beginn verabreichte ich zweimal in der Woche je 1 ml, bei zunehmender Grösse verdoppelte ich die Dosis. Zu Beginn kann das Pulver flüssiger sein, damit das Verdauungssystem der Jungtiere nach einer langen Futteraufnahmepause nicht überlastet wird.
Die Jungtiere häuteten sich regelmässig und waren gesund. Der einzige Unterschied bestand in einem langsameren Wachstum. Ein Jungtier ernährte ich auf diese Weise vier Monate lang. Im adulten Alter ist die Schlange gleich gross und schwer wie ihre Geschwister, die nicht zwangsgefüttert werden mussten. Der Aufwand lohnt sich auf alle Fälle.

 

Mein erster Fressverweigerer und die verzweifelte Suche nach einer Lösung

Loki schlüpfte am 26. Juni 2013 aus dem Ei und frass beim Züchter dreimal. Im August kam das Tier mit seinen beiden Geschwistern zu mir. Das erste Mal bei mir Zuhause frassen alle Tiere ohne Probleme. In der Folgewoche frassen nur noch zwei. Auch die kommenden zwei Wochen frass Loki nichts mehr. Langsam bekam ich leichte Panik, denn die Kleine hatte seit 22 Tagen nichts mehr gefressen und magerte mehr und mehr ab. Ich fragte andere Schlangenhalter um Rat. Die Bandbreite der Antworten reichten von „ist nicht schlimm“ bis „die stirbt sowieso“ und verunsicherten mich noch mehr. Ich versuchte die gängisten Tricks, wie Lebendfutter oder in einem Kistchen füttern etc. aus. Ohne Erfolg. In den folgenden drei Wochen erhielt ich Tipps von anderen Schlangenhaltern, durchforstete die Terraristik Foren und probierte fast alles Mögliche bzw im Nachhinein Unmögliche aus. So setzte ich Loki mit der Maus in eine Zigarettenschachtel, damit das Tier aus Platzmangel die Maus frass, setzte Loki über Nacht in einen Raum bei 8 Grad (Simulation der Winterruhe) zur Appetitförderung, und kaufte beim Metzger Rinderleber und sonstige Innereien. Ich gab Loki auch tote und lebende Würmer, kleine Fische und Schnecken zur Auswahl. Sie verschmähte alles. Nichts half, also beschloss ich den Tierarzt aufzusuchen.
Das erste Mal beim Tierarzt bekam Loki, die nun die typische Dreiecksform von unterernährten Schlangen hatte, eine Vitaminspritze und wurde von der Tierärztin zwangsgefüttert. Insgesamt waren wir dreimal bei ihr. Sie zeigte mir auch die Zwangsfütterung mit dem Carnivore Care Pulver. Ab Ende September wurde Loki mit diesem Pulver zweimal wöchentlich gefüttert. Trotzdem versuchte ich sie wöchentlich an das Futter zu bringen. In der Fachliteratur las ich, dass man bei solchen Fällen einen überfahrenden Frosch in den Mixer werfen soll, die Flüssigkeit in einen Eiswürfelbehälter kippt und Frostmäuse mit dieser Flüssigkeit auftaut. Abgesehen von dem enorm hohen Ekelfaktor; wo bitteschön finde ich November einen überfahrenden Frosch? Nach fast drei Monaten beschloss ich, Loki nur noch einmal wöchentlich das Pulver zu verabreichen und einmal in der Woche in einem Kistchen eine tote Maus anzubieten. Inzwischen verlief die Zwangsfütterung sehr routiniert ab und dauerte noch eine knappe Minute.
Dann kam der grosse Tag: am 23. Dezember 2013 nach vier Monaten frass die Kleine endlich!
Inzwischen gehe ich das Thema Fressverweigerer deutlich entspannter an. Ich vermute, dass ein Grund, weshalb Loki wieder anfing zu Fressen begann, die Ruhe und Routine war, ein anderer Grund war vielleicht auch, dass sie nun eine Körpermasse hatte, bei der auch freilebende Kornnatter junge Mäuse fressen.

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Der grosse Tag: Loki frass nach über vier Monaten endlich eine Maus

Fütterungstricks bei adulten Fressverweigerern

Ursachen

Wie im Artikel Fütterungsbedarfs und die daraus resultierenden Fütterungsintervalle beschrieben, können wir als Halter Schlangen kaum artgerechte Nahrung zur Verfügung stellen. Die Ersatznahrung wird nicht von allen Schlangen angenommen. Die Fressverweigerung selbst ist also keine Krankheit, sondern nur ein Symptom. Die Ursachenforschung ist leider sehr kompliziert und zeitintensiv. Zeit, die wir in den meisten Fällen nicht haben. Oft verweigern Schlangen die Nahrung aufgrund von Stress verursacht durch einen Transport, Veränderungen im Lebensraum oder nicht artgerechte Haltungsbedingungen. Zunächst sollte deshalb sichergestellt werden, dass alle Parameter des Terrariums stimmen. Ein anderer Grund können Krankheiten darstellen. Hier empfiehlt es sich eine Kotuntersuchung durchführen zu lassen und dann auf Anraten des Tierarztes weiter zu verfahren. Ist dies alles nicht der Fall, ist der Grund für die Fressverweigerung eine einfach Fresspause, aufgrund einer Häutung, Winterruhe oder einer Trächtigkeit.

Das Tier als Individuum

Alle Schlangenarten entwickelten eine charakteristische Methode des Beutefangs, die ein festes Verhaltensmuster beinhaltet. Dazu gehört oft auch eine Art Vorspiel. Findet dieses nicht statt, frisst die Schlange nicht. Ich besitze ein solches Exemplar: Sansa. Sie frisst erst dann, wenn sie mindestens eine Stunde lang in einer engen Nische verharren kann. Plötzlich schiesst sie aus der Nische und frisst. Gerade bei Kornnattern ist dies ein typisches Verhaltensmuster. Dazu muss beachtet werden, dass jede Schlange ein Individuum darstellt. Manche Schlangen fressen ohne Probleme in einer Transportbox, andere verweigern dann erst recht und einige fressen nur in Einzelhaltung, andere benötigen hingegen den Futterneid, damit sie endlich in eine Maus beissen.

Sansa ist essbereit

Sansa ist essbereit

 

Umstellung des Futterangebots

Meisten hilft bereits eine Umstellung des Futterangebots, beispielsweise anstelle einer Hausmaus einmal eine Vielzitzenmaus zu verfüttern. Bei an Totfutter gewohnten Schlangen kann auch Lebendfutter Abhilfe schaffen. An dieser Stelle muss aber erwähnt werden, dass in der Schweiz seit 2005 die Lebendfütterung verboten ist. Ausnahmen werden aber vom zuständigen Veterinärdienst in der Regel genehmigt. Ich empfehle eine solche Genehmigung dann einzuholen, wenn das Tier nur noch Lebendfutter frisst. Dies erspart manchen Ärger.
Manche Schlangen beginnen zu fressen, wenn man sie mit der Beute provoziert und ihr sogar das tote Futtertier zuwirft.

Eine andere Möglichkeit sind künstlich hergestellte Geruchsstoffe, die in den Duftvarianten „Maus“, „Echse“ oder „Frosch“ erhältlich sind. Das Futtertier wird mit dem Serum beträufelt, so dass es lecker für die Schlange duftet. Solche Mittelchen lassen sich über das Internet bestellen (Bsp. T-Rex Maker). Sie sind aber nicht gerade billig und nützen tun sie auch nicht.

Lokalität

Häufig wird vergessen, dass der Ort an dem die Schlange frisst, ebenfalls von hoher Bedeutung ist. Es gibt Schlangenarten, die fressen ihre Beute gleich nach dem Fang am Boden, andere schleppen ihre Beute in ein Versteck. Bei den in der Terraristik gängigsten Schlangenarten bewährte sich die separate Fütterung in einer Box. Das Tier wird für ein paar Stunden oder über Nacht in eine Box mit dem Futtertier gelegt. Die Box sollte an einem ruhigen Ort stehen und mit einem Tuch abgedeckt werden. Dies hat den Vorteil bei einer Gruppenhaltung, dass sich die Tiere nicht ineinander verbeissen können und auch keinen Bodengrund mitgefressen können. In der Ruhe fressen die Tiere meistens.
Ich habe eine Kornnatter, die von Klein an sehr unregelmässig frass. Es gab sogar Fresspausen von bis zu drei Monaten. Das Tier magerte deshalb auch immer mehr ab. Sämtliche Tricks, auch die absurdesten aus einschlägigen Foren, halfen nichts. Als ich dann die Kornnatter bei einer bevorstehenden Fütterung nicht von seiner Lieblingspalme herunterbrachte, bot ich ihm das Futtertier so an. Und siehe, der Kleine schellte mit dem Vorderteil von der Palme herunter, zog die Maus auf die Palme und frass sie. Selbst drei Jahre später frisst er die Maus fast ausschliesslich auf diese Art. Ab und an ist er doch so nett und frisst in einer Box. Dies stellt aber eine Seltenheit dar.

Essverweigerung bei adulten Tieren muss also nicht zwangsläufig Grund zur Sorge sein.

Häufiger als bei adulten Tieren tritt die Essverweigerung bei Neonaten auf. Auf dieses Thema gehe ich im nächsten Artikel genauer ein.

 

 

Zur Biophysik des Schlängelns

Schlangen bewegen sich auf verschiedene Weise (Siehe Blogbeitrag: Die Fortbewegungsarten von Schlangen ). Die Tiere kommen auf rauhen Oberflächen sehr gut voran, denn sie können sich an Pflanzen, Steinen etc abdrücken. Doch wie kommen die Tiere auch rasch auf glatten Oberflächen voran? Dieser Frage gingen die Mathematiker David Lu und Michael Shelley vom Georgia Institute of Technology, Atlanta und dem Courant Institute of Mathematical Science, New York nach.

Die Mathematiker vermuten, dass für die schnelle Fortbewegung der Schlange die Reibungskräfte verantwortlich sind, die während des Gleitens an den Bauchschuppen auftreten. Bauchschuppen haben ein einzigartiges Design, denn sie sind  wie Dachziegel übereinander gelappt. Aus diesem Grund kann eine Schlange auch nicht rückwärts kriechen.

Veröffentlicht wurde die Studie erstmals 2009 in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America unter dem Titel: The mechanics of slithering locomotion.

 

Experimente

Für die Überprüfung dieser These entwickelten die Forscher verschiedene Experimente.
Im ersten Experiment betäubten sie 10 junge Puebla Milchschlangen, mit einem Gewicht von 15 Gramm, und legten sie auf eine mit Stoff überzogenen Fläche. Nun wurde diese Fläche in verschiedenen Winkeln gekippt, so dass die Tiere ins Rutschen gerieten. Aus dem „Rutsch“ Winkel errechneten die Forscher den Reibungswiderstand. Insgesamt wurden die Schlangen in neun unterschiedlichen Positionen zum Rutschen gebracht (beispielsweise kopfvoran, seitlich etc.)

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Skizze zum ersten Experiment nach David Lu

Im zweiten Experiment liessen die Forscher Schlangen über ein 30 x 120 cm grosse Glasplatte kriechen sowie über eine gleichgrosse Fläche, die mit Stoff bezogen waren. Insgesamt wurden davon 70 Filme ausgewertet.
Die beobachtbaren Ergebnisse der Experimente wurden mit Hilfe von Computermodellen berechnet. Die Schlangenbewegung wurde als eine vereinfachte wandernde Wellenbewegung dargestellt. Die Wellenlänge entspricht hierbei der gesamten Körperlänge der Schlange. An diesen Modellen untersuchten die Wissenschaftler die Reibungskräfte entlang des gekrümmten Schlangenkörpers.

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Skizze nach David Lu: Schematische Darstellung der „Computerschlange“

 

Ergebnisse

Die grösste Reibungskraft lag, den Berechnungen zufolge, vor wenn das Tier quer zur Neigungsrichtung auf der Platte lag, egal welche Körperhälfte in die Abwärtsrichtung zeigte. Rutschte die Schlange aber mit dem Schwanz voran die Platte herunter, fiel der Reibungswiderstand deutlich geringer aus. Am kleinsten war der Widerstand, wenn die Schlange kopfvoran runter ruschte.
Verwendeten die Forscher statt einer Stoffplatte eine Glasplatte, waren die Reibungskräfte in allen Richtungen gleich gross. Dies erklärt warum Schlangen auf Glas nicht vorwärts kommen. Denn jeder Versuch des Tieres sich bei der Bewegung vom Boden abzudrücken wird von einer gleich grossen Reibungskraft ausgebremst. .

Die Ergebnisse mit den Computermodellen bestätigten die zuvor erworbenen experimentellen Befunde. Die Reibung ist entlang der Welle am grössten, wo sich die Schlange nach hinten vom Boden abdrückt und so bekommt der Schlangenkörper einen Schub nach vorne. Und weil die Reibungskraft nach vorne am geringsten ausfällt, überwiegt der Schub den Reibungswiderstand und die Schlange kommt vorwärts.
Zusammenfassend lässt sich sagen: grosser Winkel = mehr Reibung, kleiner Winkel= weniger Reibung

Die Computerschlangen bewegten sich übrigens immer langsamer als ihr echtes Vorbild. Schlangen besitzen nämlich einen entscheidenden Vorteil: Sie heben ihre Körper ab und verringern so die Gewichtskraft auf den Untergrund und somit auch die Reibung. Davon profitieren jene Stellen auf der Bauchseite, die gerade keine Kraft auf den Boden übertragen und dadurch wird die Schlange schneller.
Involvierten die Mathematiker diese Beobachtungen in ihre Berechnungen mit ein, stimmten die an Modellen berechneten Ergebnisse mit den Resultaten der Beobachtungen überein.
Das Geheimnis der Bewegung liegt also in der Reibung und der Gewichtsverlagerung.

 

Weiterführende Experimente

Nach den ersten Experimenten ist klar, dass die Bauchschuppen für die Fortbwewgung der Schlange elementar sind. Um diese These zu untermauern, führten Lu und Shelley ein weiteres Experiment aus. Sie zogen den Schlangen speziell angefertigte Jäckchen an, damit sie ihre Bauchschuppen für die Fortbewegung nicht einsetzen konnten und liessen sie wieder über die Platte schlängeln.

Auch dieses Experiment verifizierte die ersten beiden. In ihren Jäckchen konnten die SChlangen ihre Bauchschuppen nicht optimal einsetzen. Dies bedeutet wieder, dass alle Reibungskräfte gleich stark sind (äquivalent) und die Schlange an der Stelle kriecht. Die Bauchschuppen sind demnach der Schlüssel für die Fortbewegung. Bedeutend ist demnach bei der Fortbewegung auf rauhem natürlichen Untergrund, dass die Reibung der Bauschuppen beim Vorwärtskriechen geringer ist als in Rück-und Seitwärtsrichtung.

David Lu erklärt in einem Video der National Science Foundation seine Ergebnisse selbst. (Inklusive Schlangen in Jäckchen)

Wer die Erstveröffentlichung im Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America lesen möchte, hier der Link zum Original Paper
Das Courant Institute of Mathematical Science veröffentlichte 2012 auf ihrer eigenen Homepage ebenfalls die Studie mit dem Unterschied, dass hier sämtliche berechnungen im Detail aufgeführt werden. Wer eine mathematische Herausforderung sucht, findet sie hier: Original Paper mit Details

Literatur: Hu, David; Shelley, Michael (2009): The mechanics of slithering locomotion in: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America vol. 106 no. 25, S. 10081-10085.